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Indonesien

Indonesien

 
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Nach gründlicher Evaluation wurde 2008 Indonesien als Standort für ein Pilotprojekt von SITECO gewählt. In Cikarang im Industriegebiet von Jakarta wird ein technischer Berufsbildungs-Campus auf- und ausgebaut für Polymechaniker, Mechatroniker und Konstrukteure.

Das Ausbildungszentrum wird in enger Kooperation mit der indonesischen ATMI (Akademi Technik Mesin Insdustri) geführt. ATMI, eine Organisation der indonesischen Jesuiten, betreibt seit über 40 Jahren mit grossem Erfolg ein technisches Ausbildungszentrum in Solo City (Surakarta), Zentral-Java. Es wurde 1968 vom kürzlich verstorbenen Schweizer Jesuitenpater Johann Casutt gegründet und betreibt seither duale technische Berufsbildung mit eigener Industrieproduktion.

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Der Ausbildungsbetrieb ist mit schuleigenen Produktionseinrichtungen, einer eigentlichen Maschinenfabrik kombiniert.  Diese ermöglicht erst die richtige Anwendung der dualen Ausbildungsmethode (60% Praxis, 40% Theorie), und generiert gleichzeitig das zur Tragung der Betriebskosten der Schule erforderliche Einkommen.

Parallel zum Campus-Projekt baut SITECO eine Plattform für das Zusammenwirken zwischen Schulen und Industrie auf. In einer gewissen zeitlichen Staffelung sollen dabei verschiedene Elemente nach dem „bottom-up-Prinzip“ zum Tragen kommen, beginnend mit industriellen Weiterbildungskursen (Ziff. 1.3), Lehrerausbildung in der Schweiz (Ziff. 1.1), in Indonesien (Ziff. 1.2), verschiedenen Programmen zur Schulentwicklung (Säule 3) etc. Das Campus-Projekt fügt sich zwanglos in dieses Gesamtkonzept ein, bestehend aus den 4 Säulen Ausbildung, Ausrüstung, Schulentwicklung und Infrastruktur.

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Campus

Auf dem 4,4 Hektar grossen Gelände in Cikarang im Industriegebiet von Jakarta entsteht ein Campus für duale technische Berufsbildung. In den drei grossen Industriehallen sind Lehrwerkstätten und die schuleigenen Produktionseinrichtungen untergebracht. Das neue Mechatronik-Gebäude (violett) ist seit Ende 2012 voll ausgerüstet in Betrieb.

Zur Zeit ist SITECO mit der Ausbauetappe [Link zur Broschüre]„Cikarang II“ (grün) befasst, bestehend aus den beiden Teilprojekten „Dormitories“ (Studentenwohnheim mit 300 Plätzen) und „Industrial School“ (Maschinen und Einrichtungen für den schuleigenen Produktionsbetrieb).

Weitere Ausbauetappen betreffen die „Function Rooms“ (rotviolett markiert, Auditorium, Bibliothek, Kantine, Sporthalle etc.), sowie Einrichtung und Betrieb einer „Academy“ (gelb markiert), welche technische Aus- und Weiterbildung auf dem Niveau von schweizerischen höheren Fachschulen erbringt (z.B. ABB Technikerschule, Baden).

Das im Dezember 2012 eingeweihte Mechatronik-Gebäude ist ein in Indonesien bisher einmaliges Vorzeigeobjekt in ökologischer Bauweise. Die Projektkosten von CHF 4,5 Mio. (inkl. Bauland, Labor- und Maschineneinrichtungen) wurden durch private Stiftungen, Unterstützungsorganisationen und Industrieunternehmen getragen.

Mit der Unterstützung von Future Cities Laboratory ETH, Singapore (Prof. Leibundgut) wurde das Gebäude speziell für die herausfordernden klimatischen Bedingungen in Jakarta konzipiert (hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit). Arbeitsräume und Laboratorien sind im Gebäudeinneren angebracht, Korridore und Treppenhäuser in den äusseren Bereichen. Wachsende Grünvorhänge schützen vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung, und ein permanent zirkulierender Kreislauf von gekühltem Wasser durch Böden und Decken kühlt das Gebäude auch bei grösster Hitze auf angenehme ca. 22 Grad, ohne energieintensive herkömmliche Luftkühlung. Die Energie für Wasserkühlung und Kreislaufantrieb wird über eine Photovoltaikanlage auf dem trichterförmigen Dach gewonnen, welches dank seiner Form das erforderliche Regenwasser in eigenen Tanks sammelt.